Ausflug des HSV-Wr. Neustadt Juni 2001:
Punat, Insel Krk, Kroatien

 

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Hallo Leute! Der HSV Wiener Neustadt war wieder mal unterwegs.
Unser alljährliches Kroatien-Wochenende ging von 20. bis 24 Juni in und um Punat auf der Insel Krk ab. Die Anfahrt war diesmal nicht so lange und anstrengend, aber durch die rege Straßenbautätigkeit in Slowenien –

„Jedes Joahr baun’s ma a neix Autobauhnstickl her!“ (Christian der Graue Riffhai) – war es doch möglich Umwege zu fahren, sofern man auf die Beifahrer hörte...
Großteils waren am Mittwoch Abend alle da, und der Spaß begann mit einer improvisierten Party auf der Terrasse der Pension ’Manzoni’, wo ein Teil von uns untergebracht wurde. Apropos: die Quartiere hatte heuer wieder unsere ’Muräne’ organisiert. Allerdings musste Karin 1x mit Schlafsack im Auto übernachten, weil’s in der 1. Nacht noch nicht so richtig funktionierte. Die Teilnehmer waren heuer: Franz Goger, Gerald Goger, Erich Moser, Hermann Bauer, Ingrid Klauninger, Christian Reindl, Sonja Gundelach, Manfred Klavacs, Oliver Bauer, Thomas Stadlober, Roland Kuzmits, Elfi Mayerhofer, Rudolf Wegscheidler, Ulli Reindl, Thomas Kittelmann, Richard Schmid, Markus Koller, Christian Holler, Herbert Thalhammer, Andrea Kernegger, Nina Kernegger, Gottfried Schwarz, Franz Lumetzberger, Manfred Frühwirt, Andreas Luegger, Hannes Dopler, Karin Strobl, Renate Haunold, Norbert Haunold, insgesamt 29 davon 28½ Stück Taucher.

Man kann sich vorstellen, was das für ein Gedränge auf unserm Schiff, der “ZLATOPRUZICA“ gab. Nein, das kann sich eigentlich niemand vorstellen, der/die nicht dabei war...!
Die Tauch(Mörtel)kisten mussten teilweise gestapelt werden, um Platz zum An- und Ablegen der Ausrüstungen zu haben. Darüber gab’s kleine Unmutsäußerungen, auf die aber eh keiner reagierte. Gell Roli? Die “ZLATOPRUZICA“ ist eigentlich ein multifunktionaler, leider nicht überdimensionaler, Fischkutter, mit dem auch Ausflugs- und Tauchfahrten unternommen werden. Doch immerhin hat Kapitän und Eigner Branko die wichtigsten TSVÖ-Anforderungen erfüllt, so dass sein Schiff bei einigen österreichischen Tauchern gut bekannt sein müsste. In Zukunft besteht sogar die Hoffnung auf einen ’neuen’ Kompressor. Am 2. Tag gab der aktuelle nämlich den (Ariel-)Geist auf. Zwei Tage Dauerbetrieb hält eben auch der stärkste Ox nicht aus, wenn er schon in die Jahre gekommen ist. Insgesamt kann man Boot und Crew nur loben, es hat alles gepasst. Branko kennt auch wirklich gute Tauchplätze. No wen wunderts, wenn er söba aa taucht!?
Am Donnerstag Morgen ging’s – nach ’kurzer’ Wartezeit das 1.x auf's Meer raus. Schon auf der Fahrt zum ersten Tauchplatz (Privic Süd) hatten wir Sonnenschein, ruhige See und gute Laune. Herrlich! Am Ort des Geschehens angekommen musste ob der knappen Raum-Ressourcen eine Aufteilung in 3 ’Partien’ getroffen werden, ansonsten hätte es sicher einige Verletzte oder gar ’Halbfertig-Über-Bord-Gegangene’ gegeben. Auch bei der Drittelung war das Gedränge meist noch recht ordentlich... Manchmal war halt die 3. Partie noch nicht im Wasser, als die 1. schon wieder retour war, aber es hat an allen 3 Tagen ganz passabel geklappt. Die ersten beiden TG waren so richtig erfrischend – für die Taucherherzen natürlich. Die Wassertemperaturen waren stets zwischen 20° und 24° C, also gerade richtig. Abends war ’Pizzen’ angesagt. Angesichts der Enge auf der „ZLATOPRUZICA“ war bemerkenswert, dass sich alle gemeinsam – mit anhaltend guter Laune – in der „La Perla“ einfanden. Hier gibt’s neben den besten Pizzen der Insel auch gute Ripperl und Fische. Angeregte Unterhaltung und anschliessende leichte Ruhestörung auf der Terrasse rundeten den Tag wunderschön ab.
Am Freitag war uns Poseidon wieder mal sehr gewogen und beschehrte uns ausgezeichnetes Wetter und vortreffliche Tauchgänge (Goli vormittags, Privic am Nachmittag und der ’Tunnel’ in der Nacht). Die Stimmung an Bord war heuer ausgesprochen ursubbileiwaundlustig. Jeder hatte jeden auf der Schaufel, HSV-like eben, diesmal aber echt pipifein. Einen besonderen Beitrag dazu leistete Nina – nein nicht die von Ch. Columbus, sondern die von Andrea K. – die mit ihren gerade mal 18 Lenzen und ihrem strahlenden Lachen 1 oder 2 oder ?? der männlichen Teilnehmer zu 1em kleinen ’Fissler-Bewerb’ verleitete... sehr zur Gaudi aller Anwesenden. Das ging sogar so weit, dass wiederum 1 neues Sonderbrevet entwickelt wurde: der ’Fun Instructor’ (a la Schnuppertauchen mit: jungen tauchinteressierten Mädchen, Flachwasser bis 5m, unter den Argusaugen von mindestens 6! anderen Tauchern, dann dafür belächelt werden, dass man jungen Menschen etwas schönes zeigt, 1 WiederholungsTG am nächsten Tag, dito). An der hier getroffenen Wortwahl könnt Ihr sicher schon erkennen, wer den ’Fun Instructor’ gemacht hat.  Für den Abend war 1 NTG geplant, den allerdings Hermann+Ingrid sowie Rudi+Ulli ausließen. Sie wurden kurzerhand in Baska an Land gesetzt. – Keine Angst! 1 Auto stand schon bereit. Die Tauchplätze waren insgesamt alle 6 sehr schön, für manche von uns sogar schöner als im ’Nacionalnipark Kornati’ (siehe ’Murter 2000’). Neben den für die Adria typischen Steilwänden mit all ihren beeindruckenden Bewohnern ist jedenfalls der ’Tunnel’ bei Privic Nord besonders hervorzuheben. Dabei handelt es sich um eine Felsformation, ca. 80x25m, in 1er geschützten Bucht, die an ihrem schmäleren, seeseitigen Ende eine beinahe kreisrunde geräumige Röhre aufweist, die von einer Tiefe von 16m bis etwa 9m flach ansteigt. Ein toller Spot für ’Höhlen-Anfänger’! Man sieht von einem Ende zum anderen, es ist also sehr hell – wegen des bunten Bewuchses an Schwämmen und Weichkorallen ist aber 1 Lampe sehr zu empfehlen – und der Durchmesser von geschätzten 3,5 bis 2,5m ist absolut nicht beengend. Und da drinnen tut sich auch etwas: Rotfeuerfische, Octopusse und viele kleine Kerle.... Am oberen Ende gibt es zwei Ausgänge wovon der kleinere von 1em Taucher gerade noch durchschwommen werden kann. Der andere ist weit offen. Hier hat es uns so gut gefallen, dass wir auch den von vorneherein wo anders geplanten Nachttauchgang am Freitag hier machten! Na da war’s erst schön! Also das hätte auch dem seeligen Jean Jaques Custeau gefallen. Das Plankton leuchtete wie wild, und was sich hier an kleinem Getier bewegte, war schier unglaublich. Milliarden von ’Korallensandkörnern’ entpuppten sich als Krebschen und andere Krabbler! Fast jeder Millimeter Meeresboden bewegte sich. Da musste man richtig aufpassen, nicht die Zeit zu übersehen. Natürlich waren da auch grössere Meeresbewohner zu sehen. Für einige unserer ’alten Hasen’ war das 1er ihrer schönsten Nachttauchgänge. Dieser Nachttauchgang könnte auch als ’improvisierter’ bezeichnet werden: Wegen des eher kleinen Kompressors war für Franz Muräne keine volle Flasche da – also schnell mal die Deko-7er um den Bauch gebunden und ab gings, jubel! Für ihn war’s halt 1 bisschen kürzer als sonst...  Die Rückfahrt war für die eine mehr und den anderen weniger aber irgendwie anstrengend. Oder? –> Seegang mit entsprechenden typischen Erkrankungen, worüber sich einige natürlich lustig machten; so z.B. Gerald die ’kleine Muräne’: „Herr Kapitän noch drei Bier und eine Extrarunde um ’Mali Plavnik’!!“, was auch den Kapitän für1 Moment erstarren liess (a la ’San denn die deppat??’). Markus am Oberdeck konnte sich und 1 paar andere für ein ’Hochsee-Clubbing’ begeistern, das allerdings saisonbedingt nur bei Schlechtwetter stattfinden kann, und bei zu ruhiger See abgesagt werden müsste - hää? Dass sich allerdings 1 Mutter über die Seekrankheit ihrer Tochter amüsieren kann, hätte sich keiner Gedacht, gell Andrea?! Nach 1er langen Fahrt – der Kapitän musste wegen der Windrichtung einen viel größeren Bogen fahren – kamen wir spät in der Nacht nach Punat. Damit war nicht mehr allzu viel mit Abendprogramm, noch dazu wo wichtige Moderatoren, wie etwa Manfred, doch etwas Ruhe brauchten.
Am Samstag Morgen waren ausnahmslos alle wieder an Bord, Wind und Wetter erste Sahne. Herz was willst du mehr? – No, wos leicht? –TAUCHEN, eh kloar!!!Also noch1mal...  Aber davor mussten noch Zweitflaschen organisiert und die leeren vom Vortag gefüllt werden, da uns ja der Kompressor – dankenswerter Weise, weil viel ruhiger an Bord – verliess!! Das führte uns bis nach Krk-Stadt. Hm, kleiner Kaffee am Hafen? Auch nicht schlecht. Draussen diesmal (fast) ein freier Abstieg, der Grund auf 11m war leicht zu sehen. Schön ’pomale’! Wir hatten ja auch 3 Grünlinge mit, die aber brav mittauchten und sich als ausbaufähig erwiesen. Hier setzte sich auch wieder der ’FI’ in Szene, was ihm angeblich ein Abendessen einbrachte... Der 2. TG war bei Kormati, einem langgezogenen Riff mit sehenstwerter Fauna. Man sollte hier auch am Nachmittag lieber auf der Schattenseite abtauchen, anstatt auf der Sonnenseite um bei der Suche nach der Wand viel Luft im Flachwasser zu verbraten. Übrigens: bei aller Routine und bester Urlaubsstimmung sollte man doch immer seine Ausrüstung gewissenhaft überprüfen; ½ oder schlecht aufgedrehte Flaschen machen sich irgendwie nicht wirklich gut. Dieser Tag war so fein, dass wir beschlossen noch 1 Stündchen hinter dem Riff vertäut dahinzudümpeln, zu geniessen und unsere Seelen baumeln zu lassen. Danach doch wieder festen Boden unter den Füssen verspürend, machten sich einige Hünger bemerkbar. Und so trafen wir uns im Restaurant „Laterna“ (ja es klingt ähnlich, ist aber 1 anderes). Auch hier und heute fanden sich wieder alle ein. Wir hatten wieder haufenweise Spaß, der sich in der „Riva-Bar“ fortsetzte, wo der HSV Wiener Neustadt schon bestens bekannt ist. ’Erfreulicher Weise’ kann man hier nur sagen, denn jeder andere Wirt hätte uns nach 1 Stunde wieder loswerden wollen, so laut und lustig wie wir waren. Allerdings hat er sicher nicht ’d’raufgezahlt’... Es gab ja auch wieder etwas zu feiern: einige **Brevets wurden in den letzten Tagen von Hermann abgeschlossen, und von uns allen an diesem Abend be......? –glückwünscht. Es war 1-fach herrlich! Wir hatten unglaublich viel Spaß – bis zum abwinken – könnte man sagen. Das fand dann auch auf der Terrasse in der Pension statt, was irgendwelche ’Mameladingas’ unverständlicher Weise störte. Vielleicht war das Schmatzen mit Speck und Bier zu laut? Aber was soll’s, wo der HSV WN hinkommt, ist er eben gleich bekannt...! Am nächsten Tag, Sonntag; ging’s leider wieder ab gen Norden. Man traf sich noch am ’Trojane-Pass’ in SLO zu 1nem guten Mittagessen, dann war’s mit Urlaub u Gaudi ganz vorbei. Einige hätten am Abend gern wieder umgedreht.....


Bis bald
+allzeit Gut Luft!
Kitti


p.s.: Wir sollen unseren ’Ex-Präsidenten’ Raimund von Frau Dragica recht herzlich grüssen. Er war es nämlich, der die 1. HSV-Kontakte nach Punat knüpfte.

 

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