Ägypten 2005 Südtour
(Zabargad – Rocky – St.John´s – Elphinstone) 
(29.9. – 6.10.2005)

 

Zu den Fotos


Teilnehmer: Kuzmits Roland, Elfi Mayerhofer, Schmid Richard, Kopetzky Nadja, Klavacs Manfred, Leitgeb Bernhard, Baus Susanne, Frühwirt Manfred, Frühwirt Helmut, Haunold Norbert, Tahlhammer Herbert,. Ubl Bernhard, Summer Rudi, Stadlober Thomas, Dürr Andi, Dopler Hannes, Bauer Hermann, Riegler Rudi, Welleschütz Walter
Mittwoch 28.9.2005 – Donnerstag 29.9.2005


Die Fluglotsen sind uns anscheinend  nicht wohl gesonnen. Wie vor zwei Jahren passiert ein „Fluglotsenstreik….Flugraumüberlastung…was weiß ich…“ unser Flug wird wieder vorverlegt. Treffpunkt um 23 Uhr am Flughafen im Take off. Um 22h brummt Richy´s Diesel vor meinem Haus. Fast pünktlich erreichen wir den Flughafen. Die Stimmung ist gut und ausgelassen; das Bier schmeckt. Um 2 Uhr sinke ich erwartungsvoll in meinem Sitz im Flugzeug. Erst die Durchsage des Kapitäns, dass wir zur Landung ansetzen weckt mich. Am Flughafen meint Roli:“I kauf jetzt ka Biar. Die Schlepperei tua i man net au“. Vorsichtshalber deckten wir uns mit höher Prozentigm ein (…man weiß ja nie…). Wir genießen die ersten Sonnenstrahlen und die angenehm warme Luft. Für die Müden gibt es ein Bett im Hotel Roma. Die Tapferen werden von Roli zielsicher in die Liquide Lounge geführt, welche für das ungeübte Auge von außen nur schwer zu erkennen ist. Mit dem Bus geht’s anschließend nach Marsa Ghalib und dort direkt aufs Schiff. Es ist zwar nicht die versprochene Dolphin II aber unsere Suzanna I (von unserem Tauchguide Christian auch liebevoll Susi genannt) ist auch nicht von schlechten Eltern. Es wird mit Blei und Tauchequipment hantiert und schon legen wir Richtung Süden ab.
Freitag 30.9.2005
1TG Daedalus Riff Südspitze (7h20)
Christian unser Guide erklärt uns:“Das ist ein reiner Check Dive. Erwartet euch nicht zu viel..bla..bla..“. Aber zuerst nur schemenhaft und dann immer deutlicher sehen Herbert und ich den elegant anmutenden Körper eines Hammerhaies an der Ostseite des Riffes. Böse Zungen behaupten, dass uns die Gruppe, welche an der Nordspitze eingestiegen ist, den Hai zugetrieben hat. Als Zugabe sehen wir noch einen Weißspitzenhochseehai. Zurück an Bord brauchen wir etwas Zeit um das Erlebte zu realisieren.
2TG Daedalus Nordost
Barracudas, Thunfische,Fahnenbarsche: The best of the red sea.
3TG Daedalus West
Der Weißspitzenhochseehai überbringt uns noch einmal Neptuns Grüße. Nach so einem Tauchtag ist jeder zum Feiern aufgelegt. Die Meldung „Bier aus“ trifft uns unerwartet. Doch die Rettung naht in Form einer „Marille“ von der auch Neptun einen Schluck bekommt.
Samstag 1.10.2005
Morgen endlich Morgen…. Wir Ankern an der Südseite von Rocky Island.Anscheinend hätte Neptun einen größeren Schluck vertragen. Alles was nicht festgemacht war wurde in der stürmischen Nacht durch die Luft gewirbelt. Die Tür des Sicherungskastens wird mit Tapeband bearbeitet.
1TG Rocky Island Ostseite(5h45)
Schon aus großer Entfernung sehen wir die hohen Wellen an der Ostseite. “Deis san kane großen Wellen“, mein Manfred,“die hom ka Krone“. Aber das Beiboot hält sich nicht an diese Aussage und beginnt heftig zu tanzen bevor wir rasch in die ruhige Tiefe gleiten. Trotz des etwas fehlenden Lichtes kann man die Schönheit des Riffes erkennen; vergleichbar nur mit dem Jackson Riff.
2TG Zarbagad
Viele Höhlen schönes Lichtspiel. Einige gehen an Land. Das Blau der Lagune ist so intensiv, dass es fast unecht wirkt. Unser Guide jagt das Boot durch die offenen Kanäle zwischen den Korallenblöcken als ob Dr. NO persönlich an uns Interesse hätte.
3TG Gota el Kebir4TG Gota el Kebir(Nacht)
Unsere Taucher führen ein Schautauchen durch: Einstiegstelle = Ausstiegstelle und das ganze in der Gruppe trotz starker Strömung. Ja ja die hübschen Zuseherinnen vom anderen Boot… oder waren da nur Taucher… auf jeden Fall noch ein Lob von den an Bord Geblieben.
Sonntag 2.10.2005
Fünf Uhr is: Tagwache! ….  bin i net auf Urlaub? Aber 38 min später haben sich alle Zweifel in Luft (eher Wasser) aufgelöst
1TG Gota el Soraya Ostseite(5h38)
schöner Bewuchs, Muränen
2TG Um Karim Malahi St.Johns
Labyrinth: schönes Lichtspiel, Napoleon, BlaupunktrochenAm Nachmittag sind wir glücklich mit Delphinen am Dolphin Reef Shab Soraya schnorcheln zu dürfen. Das außergewöhnliche Erlebnis sorgt sogar für Freudentränen.
3TG Dolphin Reef Shab Soraya(Nacht)
Montag 3.10.2005
1TG Shab Macsur(5h47)
Die üblichen Morgenaktivitäten: diving, diving. Gemeinsamer Sprung vom Boot; mein Messer will tiefer und überholt mich. Auf nicht ganz 60m ist Schluss. Ein riesiger Barracudaschwarm umkreist uns. Eine Schildkröte lässt sich beim Frühstück nicht stören. Wahnsinn!!
2TG Hamam Süd
Canyon zwischen zwei Riffen: Napoleon, Anemonenfische, schöne Korallen
3TG Schaliniyat/Eshta
An diesem Nachmittag haben wir noch einmal das Glück mit Delphinen zu schnorcheln. Auch Kapitän Machmut ist begeistert unter uns.
4TG Dahara Wadi El Gimal(Nacht)
Die wenigen, die am Abend ins Wasser springen, werden mit einer riesigen frei schwimmenden Muräne belohnt.Bob der Koch verwöhnt uns noch mit Barbecue an Deck bevor wir ins Bett fallen.
Dienstag 4.10.2005
1TG Shaab Sharm(5h45)
Diving, diving: Barracudas, sehr schöne Weichkorallen. Bei stärker werdendem Seegang geht’s 3,5 Stunden Richtung Norden.
2TG Elfinstone Westseite
Endlich von jedem heiß ersehnt. Wir sehen einen großen Napoleon, bewundern die Gorgonienwiese am Südplateau und bereits an der Decoleine patrolliert ein Weißspitzenhochseehai an uns vorbei. Die Luft wird knapp, Herbert wechselt die Flasche und bekommt fast einen gratis Ritt auf dem Hai, denn er verfehlt ihn nur knapp beim Sprung ins Wasser.
3TG Elfinstone Süd
Die Wellen haben sich gelegt; unserem Abstieg zum Torbogen steht nichts im Wege. Rasch gleiten wir tiefer, magisch angezogen. Ein Foto unter dem riesigen Bogen. Eine bizarre Welt, denn der Steinblock unter dem Bogen ähnelt einem Sakrophag.  Die starke Gegenströmung überrascht ein wenig, auch die leichte Abwärtsströmung beim Aufstieg. Wieder eine Erfahrung reicher stehen wir wenig später zufrieden an Deck.
4TG Abu da Bap(Nacht)
Ein reiner „Sepadiver“ Tauchgang damit der „200er“ erreicht wird.
Mittwoch 5.10.2005
Der vertraute Klang des anspringenden Diesels weckt uns. Unser Ziel ist wieder das Elfinstone Riff. Das Meer kocht: Wind und Strömung scheinen einen Kampf austragen zu wollen.
1TG Elfinstone Nordplateau(6h18)
Nur ein kurzes Zögern beim Einstieg ins Beiboot schon verschwindet Herbert zwischen dem Beiboot und der Tauchplattform. Zum Glück unverletzt starten wir die ruppige Fahrt zur Nordspitze. An der Nordostseite springen wir. Kaum unter Wasser bläst uns eine starke Strömung entgegen: oje die falsche Seite des Riffes. Wir paddeln dass sich die Flossen biegen. Kurz vor der 40 m Plattform zieht ein Schwarm riesiger Barracudas vorbei. Wegen des fortgeschrittenen Luftverbrauches lösen wir uns vom Riff  und werden mit der Strömung mitgerissen. Noch eine Aufwärtsströmung (ohne Luft im Jacket geht’s nach oben), eine große Muräne und schon sind wir am Ende des Riffes angelangt. Trotz der starken Dünung ist das Beiboot rasch zur Stelle. Die letzten Meter zum Schiff müssen wir allerdings selbst schwimmen (natürlich ohne Ausrüstung).Ein Befestigungstau reißt. Jetzt kommt Bewegung in die Crew. Der Kapitän brüllt ein paar Befehle und kurz darauf legen wir ab. Innerlich noch aufgewühlt bleiben unsere Blicke noch lange am Riff haften.
2TG El Shona
Die Flucht vor den Wellen zwingt uns in diese Bucht. Aber es ist ein guter Platz um vom Meer Abschied zu nehmen; für dieses Jahr.Am Nachmittag sind wir zurück in Marsa Ghalib. Christian zeichnet sich noch einmal als guter Tauchguide aus: er schleppt alleine zwei Paletten Bier aufs Boot. Die Abschiedsfeier an Bord ist gerettet.Die Busfahrt am nächsten Tag vergeht rasch. Roli findet auf unerklärliche Weise wieder die Liquide Lounge in Hurghada. Noch ein kleines Doserl am Airport und schon finden wir uns in Wien wieder.
Unbedingt zu erwähnen sind noch:
Unser steht’s bemühter trotz vieler Störversuche nicht aus der Ruhe zu bringender Tauchguide Christian.Norbert der genesen und wieder verletzt seine positive Einstellung nicht verliertDie gute Stimmung und gute Tauchdisziplin (vor allem in der Nacht)Und last but not least unsere bemühte Crew: “Maia, Maia” sei mit ihr.
Gut Luft bis zum nächsten Mal
Thomas

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