3. Teil – Bali (Tulamben)

 

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10.04.08 – 17.04.08

Am Flughafen von Denpasar traten 4 unserer Tauchkollegen den Heimflug an und für uns begann die dritte Etappe.

Kerstin, Bernhard, Elfi und ich setzten, mit einem Orchidenkranz um den Hals unseren letzten Trip nach Tulamben fort. Voller Erwartungen erreichten wir am späteren Nachmittag nach einer 2,5 stündigen Fahrt unser ersehntes Ziel den „Tauchterminal Tulamben“.

Nach dem ersten Eindruck spielte im Kopf eines jedem von uns „Spiel mir das Lied vom Tod“. Eine einzige Baustelle, wohin wir auch sahen! Über mehrere Sandhaufen und Zementsäcke drangen wir in das innere des Resort vor. Unserer Mimik zufolge erkannte der Resortleiter „Robert“ unserer Frustration sofort und versuchte uns auch umgehend mit einer Alternative zu besänftigen! Roberts erstes Zugeständnis war ein kostenloser Leihwagen. Nach dem ersten Schock schauten wir uns mal die Alternative an. Eine Privatvilla mit eigenem Pool, Meerblick und sonstige Annehmlichkeiten ließ mich die positiven Fakten im Vordergrund stellen. Für Bernhard und Kerstin war der Urlaub abgeschlossen und es wurde noch am gleichen Tag versucht so schnell wie möglich einen Flug nach Hause zu bekommen, was auch am Sonntag gelang. Abends fuhren wir ins Dorf um endlich mal was Deftiges zwischen die Zähne zu bekommen.

Durch Zufall fielen wir in das „Safety Stop“ mit seinem Ralph ein. Ein nettes Lokal mit privater Atmosphäre und gutem Essen, welches sich im laufe der Woche als Platzhirsch herausstellte. Auf meine Bitte, einmal KingPrawns zu bekommen setzte Ralph alles in Bewegung um mir auch diesen Wunsch zu erfüllen. Also wenn jemand mal in diese Gegend kommt, werdet ihr in diesem Lokal sicher nicht enttäuscht. Nächsten Morgen beim Frühstück kam Robert nochmals zu uns und es wurden uns weitere Zugeständnisse gemacht, welche wir natürlich in Anspruch nahmen um so unsere Wunden zu stillen. Im nach hinein war dieses Upgrade sowieso das Beste was uns passieren konnte. Wir genossen die ganze Woche in unserer Villa und konnten uns so entspannen.

Das Tauchen ließ uns all die vorhergehenden Sorgen aber vergessen. Schöne Sicht, tolle Tauchplätze und warmes Wasser um die 29° stimmten uns glücklich. Einzig der hohe Wellengang an einem Tag beim Ein- und Ausstieg war etwas beschwerlich. Sonst waren uns die Wellen gut gesinnt. Um die Tauchplätze „Drop Off, Corelgarden und das Wrack Liberty“ betauchen zu können, steigt man vom Land aus ein. Das Equipment wird von den Frauen direkt zum Einstieg gebracht. So braucht man nur noch Bleigurt, ABC und eventuell Kamera zu nehmen um den ca 200 Meter entfernten Einstieg zu erreichen. Zu sehen gab es einfach alles. Von Haien, Geistermuränen, Barrakudas, Pygmäenseepferdchen, Geisterfetztenfische, Buckelkopfpapageienfische u.v.m. Erwähnenswert ist sicher das Wrack „Liberty“. Ein schön bewachsenes Wrack, welches einen ca 1,5 Meter großen Barrakuda beherbergt. Ebenso bewohnt ein riesiger Schwarm Makrelen das Wrack, welcher in geringer Tiefe seine Kreise dreht (Fishball). Ausfahrten mit kleinen Auslegerbooten wurden von uns ebenfalls genutzt um auch andere Tauchplätze erkunden zu können. Bei den Bootsfahrten hatten wir immer unseren Guide „Nengah“ mit uns. Mit geschultem Auge zeigte er uns einiges an Kleintieren, was wir sicher nicht gesehen hätten.

Die Zeit verging wie immer viel zu schnell und schon war unser letzter Tag angebrochen. Da wir erst um 18 Uhr den Transfer nach Denpasar bestellt hatten, konnten wir den letzten Tag in vollen Zügen genießen. Elfi wurde nochmals, wie jeden Tag für ca € 5,- auf unserer Terrasse massiert, während ich nochmals im Pool die letzten Sonnenstrahlen einfangen versuchte. So ging unser Urlaub auf Bali endgültig dem Ende zu. Der Abschied von all den freundlichen Leuten viel uns schwer, aber die Vorfreude auf zu Hause war nach insgesamt 3 Wochen auch schon da.

Die ganze Nacht durchgeflogen erreichten wir um 6 Uhr Ortszeit Doha. Im Hotel „Mercure“ stürzten wir uns gleich über das reichhaltige Frühstücksbuffet. Den Tag in Doha verbrachten wir mit Sonnenbaden am Pool und einer Stadtbesichtigung – die uns jedoch von einem Sandsturm vermiest wurde. Abends um 9 fielen wir müde ins Bett.

Die letzten 5 Flugstunden konnten wir dank einer entspannenden Nacht genießen und uns auf die Ankunft in Schwechat um ca 13:30 freuen. 

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