Moscenicka Draga
3.-6.6.2010

 

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Auch beim zweiten verlängerten Frühlingswochenende versprach der Wettergott nicht gerade Sonne und Hitze pur, dennoch sollte es ein Schönes werden.

Familie Putz machte sich bereits am Mittwochnachmittag mit dem Wohnwagen auf den Weg in den Süden und erreichte nach viel Regenwasser auf slowenischen Autobahnen am Abend das Ziel, noch immer im Regen. Familie Klavacs, Familie Irresberger, Martina, Richi und Andi fuhren zeitig in der Früh weg und erreichten trotz Besuchs der trojanischen Krapfenburg wider Erwarten am frühen Vormittag Mosch. Wenn hier im Bericht schon nach Familien sortiert wird, dann liegt es an der Erinnerung an abendliche, kulinarische Ausflüge. Dazu aber später.
Nach erfolgreicher Anreise wurde sodann auch gleich getaucht, der Einfachheit halber am wunderschönen Hausriff. Etwas später als die an der Tauchbasis anwesenden Massen, wir ersparten uns den Stau beim Einstieg. Auch am Nachmittag wurde getaucht, bis auf die Frühaufsteher bei der Anreise, die legten eine längere Siesta ein. Dafür war inzwischen ein ausgeruhter Hirsch samt Gattin eingetrudelt. Völlig entspannt verabredete man sich fürs Abendessen. Im Sportsko, so der Name der Lokalität, gab’s Grill, Grill und Grill. Um die Abrechnung der Zeche zu vereinfachen, wurden wir sofort in Familien eingeteilt, und zwar wie folgt: Familie eins ist und bleibt die Präsidentenfamilie, Familie zwei stellt Reinis Clan, der auch zahlenmäßig der größte ist, Familie drei war Christian samt mitreisender Gattin, Familie vier stellte Martina in Form einer Einzelperson dar, die Nummer fünf wurde der Familie des Schreiberlings zugeteilt, und die zu spät kommenden Richi und Andi wurden sofort zur Familie se(x)chs. Der Running Gag wurde kreiert. Nach Grill und Eis gab’s Nachtruhe. Freitag sollte unser Ausflug zur Lina stattfinden. Wir buchten nachmittags, das war gut so, denn der Vormittagstörn fiel aus, weil Bootsmotor kaputt. Das Wetter zeigte sich leider nicht von der sonnigsten Seite, es blieb trocken, aber leider etwas kühl. Vormittags wurde am Hausriff getaucht, Martina zeigte Aufstiege für **, Schreiberling Markus für ***, der jüngste Taucher Manuel beobachtete dieses Treiben an der Seite des Präsidenten. Christian hielt sich in sicherer Entfernung auf, weil JO-JO ist „nicht das Seine“. Am Nachmittag zeigte sich die Lina von Ihrer schönen Seite, wenn auch leider ohne Sonne. Abendessen wurde diesmal beim Strand eingenommen, übliche Familieneinteilung, der Running Gag mit Familie se(x)chs drang tiefer in unser Bewusstsein. Abschluss war wie üblich ein Eis.
Der Samstag verlief taucherisch sehr ruhig. Sternförmige Tauchgänge am Hausriff mit üblicher Vorbesprechung („alles klor, dann gemmas an“) wurden durchgeführt. Das Wetter war jetzt das erste Mal wirklich sommerlich.
Reini, Martina und Andi machten sich am späten Nachmittag auf, die 725 Stufen nach dem anderen Ortsteil von Mosch zu erklimmen. Reini verließ noch auf der Strandpromenade der Mut, gab sich aber dann doch einen Ruck und kämpfte sich bergwärts. Was er nicht bereuen sollte. Ein herrlicher Ausblick über die Kvarner Bucht, ein Top-Lokal mit Aussichtsterrasse, eine Hochzeit, die schöne Kirche und die Altstadt. Wer den Reini kennt, weiß, dass er ein Restaurant unbedingt testen muss. 3 Krug Bier und 1 kg Miesmuscheln waren als Jause schnell bestellt. Die Muscheln wurden zu dritt verputzt, bevor es wieder runter ging. Doch siehe da, just in dem Moment tauchten der Chrisi und seine Fernanda auf, um eine Tasse Kaffee bei der herrlichen Aussicht zu genießen. So ein Pech aber auch, die waren mit dem Auto gekommen. Ein eindeutiger Blick und schon räumte Chrisi seinen Volvo um, damit die 3 Wanderer im Taxi Platz hatten. Alles perfekt. Abendessen. Dermal wurde auf Rat von Emir (Chef der Tauchbasis) ein Lokal am Ortseingang gewählt. Die übliche Familieneinteilung wurde sofort wieder vorgenommen, wenn auch weit weniger militärisch exerziert. Die Bedienung erreichte diesen Umstand durch einfaches Mitdenken, dafür gab’s als Abschluss jede Menge Schoko-Palatschinken und zwei Runden Schnaps (kategorisiert als Flugbenzin) vom Chef. Die Runde HSV’ler wirkte an diesem Abend sehr entspannt, für einige gab’s noch Eis, Familie se(x)chs beschloss, nochmals zu Emir zu schauen, dort lief eine Tequila-Party. Überlieferungen zufolge wurde das Paar getrennt (durch den Strudel der Ereignisse). Andi kam nach erfolgloser Suche um einiges später nach Hause als Richi und fand den versteckten Hausschlüssel nicht. Was war hier zu tun? In Erinnerung an Romeo und Julia gelang der Einstieg ins gemeinsame Schlafgemach nach einer Fassadenkletterei durchs Fenster, leider nicht ohne Beobachtung durch andere Personen. Die Lautstärke des Vorganges dürfte Bettflüchter veranlasst haben, nachzuschauen. Der zeitige Sonntagmorgen wurde von Familie Präsidente gleich zur Abreise genutzt, der Rest erledigte am Vormittag noch einen Tauchgang packte dann die Sieb(zig)en Sachen – bis auf ein paar vergessene Brevets - und rollte auch Richtung Heimat. Wie es der Brauch verlangt, wurde auch bei der Heimfahrt wieder von einigen Probanden in der trojanischen Krapfenfabrik getafelt.
Als Abschluss kann gesagt werden: „Es wor a feine G’schicht!“

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