HSV Safari Punat – MS Vranjak
8.5. – 13.5.2010

 

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Samstag 8.5.
Der Wetterbericht verspricht nichts Gutes (es wird koid und immer köder). Aber nichts desto trotz starten wir voller Enthusiasmus um ca. 5h in Richtung Punat.

Am Vortag erreichte uns noch der Ruf von Elfi “Nehmt’s a Blei mit“, den wir auch brav befolgten. An der Grenze treffen wir das erste Mal auf den Präsidenten, Reini und Nicole, welche gerade versucht hatten, das Gepäck durch das schwungvolle Überfahren einer Bodenwelle neu zu ordnen – „die Krapferl pikn jetzt auf da Deck’n“. Nach raschen 4,5 Stunden treffen wir in Punat ein. Das Boot ist nicht zu entdecken, aber die Rettung naht durch Christian, der uns in die Riva Bar winkt. Es regnet und die Wartezeit wird mit ein zwei Gläschen Bier überbrückt. Der König ist in Stimmung, der Präsident auch. Nach dem Mittagessen laufen wir zum ersten Tauchplatz aus: Male Plavnic - da es über Wasser ebenfalls feucht kalt ist, tauchen nicht alle ab. Am Abend bevölkern wir wieder die Riva Bar. Der König ist weiter in Stimmung und der Präsident testet die Qualitäten der Gasttaucher. Roli versucht den Gott des Meeres milde zu stimmen, indem er traditionell einen Schuss Slibovitz ins Wasser kippt.
Sonntag 9.5.
Unsere Bemühungen vom Vortag zeigen Wirkung. Das Wetter klart auf und die Temperatur ist angenehm.
1. Tauchgang: Privic Nord: Tunnel + wunderschöne Steilwand mit gelben Schwämmen und Krustenanemonen. Das hebt die Stimmung: „Schatzi i bin a so a hoater …bist eh stuitz auf mi?“. Die Mittagspause nutzen wir für ein Sonnenbad und ein Schläfchen.
2. Tauchgang: Privic Nord an der Küste: ebenfalls eine schöne Steilwand.
Am frühen Abend legt die Vranjak in Baska an. Es herrscht eine angenehme ruhige Stimmung, da erst wenige Touristen hier sind. Reini darf nicht spielen, da Beschwerden befürchtet werden. Aber die Stimmung kommt trotzdem wieder.
Montag 10.5
Oje! Neptun hat uns in Stich gelassen. Die Sonne hat sich verflüchtigt und eine Brise schlägt uns entgegen. Die Trockentaucher erklären (zum 100sten Mal – gähn!) die Vorzüge des Trockentauchanzuges.
1. Tauchgang: Privic Mitte: einige schöne Ergs (Anm. d. Red.: Stoamugl auf ägyptisch) erwarten uns.
2. Tauchgang: Goli – Double Rock: zu Beginn ist das Wasser recht trüb; es klart jedoch mit zunehmender Tiefe auf und gibt den Blick auf schöne Gorgonien frei.
Am Abend legen wir in Supetarska Draga auf Rab an. Reini ist in Hochform und verwöhnt unsere Ohren musikalisch (Bala Bala; I hob verlurn…) – du alter Schwede.
Dienstag 11.5.
Der Wind hat sich noch immer nicht gelegt. Wir fahren auf die andere Seite von Rab zur Bärenhöhle. Die See ist rau. Da wir nur eine vage Beschreibung der Lage haben, übernimmt Franz die Suche unter Wasser.
1. Tauchgang Rab – Bärenhöhle: wir betauchen zwei Dome; in beiden kann aufgetaucht werden. Im Schein der Lampen leuchten Tropfsteine; ein schöner Anblick. Aufgetaucht wird in wunderschöner Sternformation (Anm. d. Red.: Standard Auftauchverfahren beim HSV); Tomi ist weniger begeistert.
Die an Bord Gebliebenen berichten von Graupelschauer und Schneefall während wir getaucht sind. Wir stellen diese Erscheinungen eher in Zusammenhang mit den verschwundenen Alkoholtupfern – na wer weiß ;-)
2. Tauchgang: Privic Nord: Tunnel + vom höher gelegenen Ausgang rechts zur wunderschönen Steilwand.
Heute abend ankern wir in Punat.
Mittwoch 12.5.
Neptun ist wieder mit uns. Die Sonne scheint und der Wind hat sich gelegt. Wir fahren in Richtung Cres. Die Suche nach der Big Cave erweist sich als etwas schwierig – die Warterei im Anzug wird anstrengend und unerwarteter Weise heiß (Anm. d. Red.: Die Suche hat ca. 20 min gedauert, da unser Kampftaucher in der falschen Richtung gesucht hat. Derweilen krümmten sich die voll aufgerödelten Stickstoffjunkies an Bord unter der Last der Ausrüstung).
Tauchgang Cres – Big Cave: eine wirklich große Höhle mit gelben Schwämmen und Krustenanemonen bewachsen. Die Wände links und rechts vom Höhleneingang sind aber auch nicht zu verachten. Aufgetaucht wird dieses mal in Gruppenformation – zum Ausgleich von gestern. (Anm. d. Red.: Da unser Präsi leider wieder einmal ohrschmerzbedingterweise dem Dauer-Apres-Diving frönen musste, half er voller Tatendrang bei der Betreuung der aktiven Taucher mit. So griff er auch nach den schweren, schwarzen Tech Diving Flossen vom Hauni und beförderte sie schwungvoll aufs Oberdeck. Die erste blieb ja oben liegen. Die zweite aber machte vor Freude einen Luftsprung retour und kehrte mit einem lustigen Platscher ins Wasser zurück, wo sie in 18 m Tiefe vor sich hinlümmelte. Wie es der Zufall will, dümpelte in unmittelbarer Nähe der Reini mit seinen zwei Buddys Nicole und Andi gemütlich vor sich hin. Und der hatte sich die Flosse ein wenig schneller gegrabscht als der Chris, der wie ein Torpedo in die Tiefe geschossen kam).
2. Tauchgang Cres – südlich vom Fährhafen: Die Sicht ist zu Beginn sehr schlecht. Aber auf 40m erwartet uns ein wunderschöner Gorgonienwald bei bester Sicht.
Gut gestimmt geht es zurück nach Punat. Einige essen am Schiff, einige in dem der Riva Bar angeschlossenen Restaurant. Aber wir finden uns alle letztendlich in der Riva Bar. Die letzten Überreste des Vorrates (Muskateller und Co) werden vernichtet –auch die heilige Salami wird gegessen.
Donnerstag 13.5.
Der Abschied fällt wie immer schwer: „Do hob I wos vergessen“ ….
Und wir hören die schon so oft gestellte Frage „Foarst du a zum Trojaner?“ – „No sull I leicht zu fuass vorausgehn?“ (anscheinend fahren nicht alle ganz freiwillig ;-).
Anm. d. Red.: Da war doch noch was? Ach ja, unser König Tom leidet an partieller Amnesie, deshalb sei es der Redaktion vergönnt, die lustigste Story dieser denkwürdigen Safari noch im Nachwort dem geneigten Leser feilzubieten:
So geschah es, dass man am Morgen des letzten Tages aus dem dunklen bauch des Schiffes Wehklagen und leises Jammern vernahm. „Hülfe, mir kennan net aus da Kabin ausse! De Tiar geht net auf!“ Nach dem Auffinden der Quelle des Wehklagens wurde man gewahr, dass sich der König und sein Hofnarr in ihrer Kabine eingeschlossen hatten. Nur hatte sich das Schloss der Tür kurzfristig entschlossen, sich nicht mehr öffnen zu lassen. Der König war zu diesem Zeitpunkt auch in Stimmung. Nur nicht in Partylaune, sondern in Pinkellaune. Nach stundenlangen Versuchen seitens der Schiffsmannschaft, die Tür aufzubekommen, gab der König seiner Laune nach und machte Pipi ins Waschbecken der Kabine. Schlussendlich wurden sie mittels einer Trennscheibe doch befreit und können seitdem ihre wieder gewonnene Freiheit genießen. Lang lebe der König! Paaa-rtyyyy!
   

Und die Moral von der Geschicht‘, versperr‘ dir die Kabine nicht!
Denn, so sagt sich‘s unverhohlen, euch hätt‘ man sicher nicht gestohlen!
Gut Luft
Thomas
(Für die Anm. d. Red.: Reini)

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