COSTA RICA  und  COCOS ISLAND
26.9.2012 bis 19.10.2012

 

Zu den Fotos

 

Das Naturparadies Costa Rica zwischen Pazifik und Atlantik (Karibikküste) quilt über von Farben, Formen, Flora und Fauna. 
1502 landete Christoph Kolumbus während seiner vierten und letzten Reise unweit des heutigen Limon an der Karibikküste. Er taufte das Land Costa Rica (= reiche Küste).


 
Fläche: ca. 51.000 km²  (zum Vergleich: Österreich 84.000 km², Schweiz 41.000 km²)
Einwohner: ca. 4,3 Mio. (Österreich 8,2 Mio., Schweiz knapp 8 Mio.)
Costa Rica gliedert sich in 6 Regionen:
-Zentralregion mit der Hauptstadt San José und dem Vulkan Poás Nationalpark
-Nördliche Ebene mit dem Arenal Nationalpark (Grenze zu Nicaragua)
-Karibik mit dem Tortueguero Nationalpark (Grenze zu Panama)
-Zentralpazifik, Nord- und Südpazifik
Die drei zuerst genannten Regionen waren Ziel unserer Rundreise.
Noch einige Fakten über Costa Rica:
-1502 Landung von Ch. Kolumbus
-1540 wird C.R. Spanische Provinz
-1805 wird die Kaffeepflanze eingeführt
-1821 Unabhängigkeitserklärung von Spanien und Anschluss an das Kaiserreich Mexiko
-1848 neue Verfassung und C.R. wird unabhängige Republik
-1880 erste Bananenexporte verlassen C.R.
-1948 Abschaffung der Armee
-1968 großer Vulkanausbruch des Arenal mit 87 Toten
-1992 starkes Erdbeben, hier hoben sich u. a. das Riffdach bei Puerto Viejo De Talamanca um ca. 2 Meter so dass es nun über dem Meeresspiegel liegt.
-2010 abermals starke Eruptionen mit Lavaströmen am Arenalvulkan
 
Costa Rica  liegt in Zentralamerika.  Es grenzt im Norden an Nicaragua und im Süden an Panama. Begrenzt wird Costa Rica im Osten durch die Karibik und im Westen durch den Pazifik.
Costaricaner sind im Allgemeinen als Ticas und Ticos bekannt.
Bevölkerung: 94% Mestizen
Religion: ca. 90% Christen
Landessprache: Spanisch
Landeswährung: Colón (600 Colones = 1 Euro, Stand Oktober 2012)
Wichtigster Devisenbringer ist der Tourismus
Wirtschaft: Landwirtschaftlich geprägt, 2. größter Bananen-Exporteur der Welt, Export von Ananas und Kaffee
Das Klima Costa Ricas ist durch zwei Jahreszeiten gekennzeichnet: Regen- und Trockenzeit. Die Regenzeit erstreckt sich von Mai bis November, die Trockenzeit von Dezember bis April. Aufgrund der Lage zwischen 8° und 11° nördlicher Breite befindet sich Costa Rica in den Tropen.
In den Kordilleren Costa Ricas gibt es eine Vielzahl aktiver und auch erloschener Vulkane.
Erdbeben zählen in Costa Rica fast zum Alltag.
27% der Fläche Costa Ricas stehen unter Naturschutz, es gibt mehr als 20 Nationalparks, darunter auch die unbewohnte Cocos-Insel. „Isla del Coco“ liegt 500 Kilometer vor der Küste im Pazifischen Ozean; sie wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
 
So aber nun  zu unserem Urlaub:
Flug: Wien – Frankfurt – Santa Domingo – San Jose (ca. 18 Stunden) und natürlich umgekehrt wieder zurück.
 
Dieses mal teilte sich unser Urlaub wieder in TAUCHEN und RUNDREISE mit Land/Leuten und vielen „Viecherein“.
 
27. und 28.9.2012
Ankunft am 27.9. in San Jose sehr zeitig am Morgen und dann direkt in das Stadthotel „Fleur de Lys“ . Somit hatten wir den ganzen Tag Zeit uns die Hauptstadt anzusehen. Am nächsten Tag fuhren wir zum Vulkan Poás Nationalpark. Auf einer Höhe von ca. 2500 m konnten wir den Ausblick auf den Krater (Durchmesser 1,3 km, somit einer der größten der Welt) genießen. Wir konnten Dampf und Gasausstöße am Rand des hellblauen Kratersees beobachten. Anschließend wanderten wir durch den Dschungel zum idyllischen Nebenkrater. Danach besuchten wir eine Kaffeeplantage und wir erhielten Einblick über Anbau, Ernte und Verarbeitung zu dem aromatischen Getränk.
 
29.9. bis 9.10.2012
Cocos Island - Tauchsafari auf der Wind Dancer
Die Überfahrt dauerte ca. 35/36 Stunden. Wir hatten jedoch keinen schlimmen Wellengang, somit recht angenehm und – vor allem spannend durch die mehrmalige Sichtung von Delfinen und der Sichtung von Buckelwalen.
Boot, Crew und Verpflegung: SUPER !!!
Maximalbelegung: 22 Passagiere
Kabinen: nicht sehr groß, jedoch ausreichend Stauraum, einziges Manko – die Kabinen unter Deck haben keine Fenster und der Aufpreis für die Luxuskabine mit 1.000 USD/pro Person ist doch sehr hoch.
 
Tauchen auf der Wind Dancer:
Nitrox pro Woche 150 USD, Gemisch war meistens 30%
3 Heißwasserduschen auf dem Tauchdeck und anschließend warme Handtücher
Wassertemperatur zwischen 28 und 22 Grad
Strömung in allen Stärken und Brandung teilweise bis auf 25 Meter Tiefe spürbar
Jeder Taucher erhält während seines Aufenthaltes von der Dancer Fleet einen GPS-Sender
Getaucht wird von 2 Zodiacs,
3 Tauchgänge pro Tag und zusätzlich 3 Nachttauchgänge pro Woche
Überfahrt zu den Tauchplätzen zwischen 5 und 20 Minuten; hier kann es teilweise ganz schön ruppig zugehen (Batterien und Akkus sind aus den Geräten herausgefallen).
Sichtweiten waren leider nicht berauschend.
Sichtungen: Hammerhaie, Galapagoshaie, Tigerhaie, Weiß- und Schwarzspitzenhaie, Schildkröten, Adlerrochen, Stachelrochen, Manta, Schildkröten, Delfine, Muränen und vieles vieles mehr.
 
Während unserer Safari hatten wir (Andrea, Heinz und Elfi) die Möglichkeit auf die „Deep Sea“ zu fahren und dort unseren tiefsten Tauchgang (über 300 Meter) zu machen. Wir leisteten uns das Vergnügen eines U-Boot-Tauchganges.  Preis: 1.800 USD pro Person. In das Forschungs-U-Boot passen der U-Boot-Fahrer und 2 Passagiere. Es war wirklich faszinierend. Man kommt sich wie auf einer Mondlandschaft vor, es gab u. a. schwarze Korallen zu sehen und auch die Tierwelt war sehr beeindruckend.
 
9.10.  bis 18.10.2012
Nach der herzlichen Verabschiedung von der Crew der Wind Dancer fuhren wir nach Canas um die Großkatzenauffangstation Las Pumas zu besichtigen.
 
Am Abend erreichten wir unser Hotel „Lomas des Volcan“ (in der Nähe von La Fortuna). Von der gepflegten Anlage aus, sah man direkt auf den Vulkan Arenal, den wir dann auch am nächsten Tag besichtigten. Man braucht gutes Schuhwerk, da man teilweise über erkaltetes Lavageröll wandert. Von einer Plattform aus hatten wir einen schönen Ausblick auf den Arenalstausee. (künstlich aufgestaut in den 1970er Jahren, Größe ca. 80 km², deckt knapp 60% des Landesbedarfs an elektrischer Energie) Am Nachmittag stand  dann ein Besuch einer Ananasplantage auf dem Programm. Ehrlich eine Ananas direkt von der Pflanze geerntet ist unbeschreiblich gut und extrem saftig. Natürlich gab es nicht nur die Frucht, sondern wir bekamen auch Ananaskuchen und Pina Colada angeboten.
 
Nach dieser Stärkung fuhren wir zu unserer nächsten Unterkunft dem Hotel „La Quinta de Sarapiqui“. Am nächsten Morgen besuchten wir das biologische Reservat Tirimbina. Eine Wanderung durch den Regenwald und eine mehr als 200 Meter lange Hängebrücke brachte uns dann zu einer Kakao-Plantage. Wir erhielten Einblick in die Verarbeitung der Kakaobohnen. Natürlich gab es auch Kostproben von der Kakaofrucht als Schokoladengetränk oder als Schokolade. Am Nachmittag teilte sich dann unsere Gruppe auf, einige machten eine Canopy Tour, Andrea fröhnte dem Reitsport und der Rest relaxte am Pool und spazierte durch die Hotelanlage entlang des Flusses auf der Suche nach Pfeilgiftfröschen und Kaimanen.
 
Am folgenden Tag brachte uns unserer Fahrer in die Gegend von Cano Blanco, wo großflächig Bananen angebaut werden. Danach ging es per Boot über Kanäle und Flussläufe nordwärts nach Tortuguero in die „Turtle Beach Lodge“. Hier konnten wir bei einem Bootausflug Kaimane, Süßwasserschildkröten, eine große Anzahl an Vögeln und vieles mehr beobachten. Auch bei einer Wanderungen im Regenwald machten wir einige interessante Entdeckungen. Am Abend hatten wir die einmalige Gelegenheit in Begleitung eines Rangers die Eiablage einer Meeresschildkröte zu beobachten.  Wirklich faszinierend. In Tortuguero findet man die Grüne Schildkröte,  die echte sowie die unechte Karettschildkröte und die Lederschildkröte. Da es bereits Ende der Eiablage-Saison war, sahen wir auch viele leere Nester und Schalen sowie die unzähligen Spuren der Babyschildkröten, die während der Nacht geschlüpft sind.
 
Aber es wurde dann auch Zeit dieses Paradies zu verlassen und wir traten unsere Fahrt über Limon an die Karibikküste nach Puetro Viejo de Limon an. Hier bezogen wir unser Hotel „Shawandha“. Wieder eine sehr nette Bungalowanlage, 200 Meter vom Karibikstrand entfernt, mit Pool (Poolparty war mal wieder angesagt), schöner naturbelassener Anlage (Urwaldbäume) und sehr guter Verpflegung. Hier konnten wir uns die restlichen 2 Tage ausruhen und nochmals Spaziergänge machen um noch einige Tiere zu filmen oder fotografieren. Die letzte Nacht verbrachten wir dann wieder in San José, tranken noch das eine oder andere „Imperial“ und dachten wehmütig – „was 3 Wochen sind schon wieder um?“
 
Ja und bevor es Schluss ist mit dem Bericht – kommen noch die „Viecherein“:
Brüllaffen, Klammer- oder Spinnenaffen, Kapuzineraffen
Faultiere (sind einfach zum KNUTSCHEN), Nasenbären, Ameisenbären, Gürteltier,
Fledermäuse, Spinnen, Leguane, Basilisken
Otter, Krokodil und Kaimane, Meeres- und Süßwasserschildkröten,
Pfeilgiftfrösche, Erdbeer- oder Jeansfrösche, Rotaugenfrösche und viele andere
Rote Aras, Reiher, Tukane, Eisvogel, Kolibris
zwei verschiedene Arten Wasserschlangen, grüne Baumschlange und eine von uns nicht identifizierte Schlange direkt im Barbereich. (Lt. Barkeeper eine Babyboa – jedoch hat er die Schlange dann auch nur mit Hilfe eines 2 Meter langen Stockes entfernt) – somit ist die Frage - „giftig oder nicht giftig“ - nicht zu 100% geklärt. Egal schön war sie anzusehen – und außerdem bin ich sowie auf dem Sessel gestanden.
 
So, das war's mit dem Bericht – viel Spaß beim Betrachten der Bilder

Newsletterabo

Sollte Dich interessieren, was sich so im Verein getan hat, dann kannst Du Dich hier für einen Newsletter anmelden.

Impressum

HSV-Wiener Neustadt Sektion Tauchen
c/o KLAVACS Manfred, 7201 Neudörfl/L Raiffeisengasse 2
ZVR-Zahl 750467303
Tel. 0660-7175492
Mail: manfred.klavacs@kabelplus.at

GSearch

Thursday the 29th. - By Freshjoomlatemplates.com