Zurück aus dem Paradies!
Unsere Französisch-Polynesien - Reise vom 8.10.2016 bis 5.11.2016

 

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Nach der Anreise über Paris und Los Angeles sind wir mitten im pazifischen Nirgendwo gelandet, auf Tahiti, am internationalen Flughafen Faa`a. Wir werden mit duftenden, bunten Halsketten aus Blumen als Willkommensgruß erwartet. Dann geht es anschließend gleich mit der Fähre nach Moorea, unserem ersten Stopp dieser vierwöchigen Reise.

Hotel Les Tipaniers (5 Nächte)
Nach dem Bezug der Bungalows schwärmten wir bereits mit den zur Verfügung gestellten Fahrrädern zum nächsten Supermarkt aus, um uns mit Wasser, Bier und Keksen einzudecken. Die Bungalows sind sehr großzügig mit schöner Terrasse. Moorea wurde ausgewählt, da sich im Oktober Buckelwale um die Insel versammeln, um sich fortzupflanzen oder Kälber zu gebären. Wir haben zwei halbtägige Bootstouren mit einem Walwissenschaftler (Dr. Michael Poole) gebucht, und wir werden mit unvergesslichen Erlebnissen mit diesen Riesen beschert. Eines der Kälber ist richtig aktiv, und vollführt akrobatische Sprünge, während die Mutter etwas tiefer ruht. 
Wir durften zu den Walen auch ins Wasser. Der kleine Kerl findet anscheinend Gefallen an uns Schnorchlern, plantscht herum, taucht ab und anschließend direkt vor uns wieder auf, zeigt uns seinen weißen Bauch bevor er sich wieder zu uns umdreht und uns beäugt. Dieser Ausflug ist sicher eines der Highlights in jeder Taucherkarriere! Auch auf Moorea haben wir einen Tauchgang gemacht. Hier wollten wir Zitronenhaie sehen, jedoch hatten wir hier nicht das Glück auf unserer Seite. Es blieb bei einigen Blacktips. Doch Moorea hat weit mehr als Wale und Haie zu bieten, und wir erkunden das Inselinnere bei einer Quad-Tour. Steile, grüne Gipfel ragen auf, wir sehen üppige Wälder, Ananas- und Papayaplantagen und die Landwirtschaftsschule. Die Tage vergehen wie im Flug, und schon geht es weiter zu den Tuamotu-Atollen, wo unser erster Stopp Rangiroa ist.

Rangiroa; Hotel MaiTai (8 Nächte)
Ebenfalls eine sehr schöne Bungalowanlage. Von unserer Terrasse konnten wir Baby-Blacktips und Rochen beobachten. Auf Rangiroa hatten wir auch die Gelegenheit eine Perlfarm zu besuchen und uns über die Aufzucht zu informieren und natürlich hatten wir auch Gelegenheit die berühmten schwarzen Perlen zu kaufen. - Diese Gelegenheit habe ich natürlich genutzt ;-) Auf den Tuamotus, das sind runde Atolle, wo einzelne Inseln bewohnt sind, wird hauptsächlich in den Pässen (Channels) getaucht. Auf Rangiroa hauptsächlich am Tiputa Pass, wo die Aquatic girlfriends unseres Tauchguides Pitou auch schon auf uns warten, eine große Gruppe an Tümmlern, und zwei davon sind in unseren Guide ganz vernarrt! Sie drängen sich unserer Gruppe förmlich auf, umgarnen Pitou regelrecht, und fordern seine Aufmerksamkeit mitsamt Streicheleinheiten ein. Wir sind fasziniert vom Verhalten der Delfine, und lassen uns einfach mit ihnen treiben.
Der Blick auf den Computer holt uns wieder ins Jetzt zurück, durch die gute Sicht und keine Strömung sind wir bereits auf über 30 Meter gesunken, und wir schwimmen Richtung Passeingang, um beim geplanten Tieftauchgang auf die bekannte Wall of Sharks (ca 50 m) zu treffen. Bei einlaufender Strömung trifft man mal auf mehr, mal auf weniger Graue Riffhaie, doch wir haben Glück und erspähen neben vielen Haien auch eine Gruppe Adlerrochen, die gemächlich Richtung Lagune schwimmen. Ein weiteres HaiLight ist der Tauchgang im Blauwasser, wo Haie geködert und auch gefüttert werden. Fischteile werden aus einer alten Waschmaschinentrommel gezogen, und an die Grauen, Seidenhaie und Silvertips verfüttert. Plötzlichen hören wir den Shaker unseres Guides, es wird doch nicht etwa doch!!! Aus der Tiefe kommt uns ein großes, weißes Maul einer Tigerhaidame entgegen, die schüchtern um die Taucher schwimmt, immer wieder den Käfig anstupst, in der Hoffnung, dass die Kiste auch ohne Gewalt aufgehen möge.
Sie bleibt noch den ganzen Tauchgang über in unserer Nähe, schwimmt immer wieder Richtung Köder, und versucht ihr Glück erneut. Tigerhaie sind anscheinend scheuer, als man denkt! Nach sieben Tauchtagen verlassen wir Rangiroa und landen auch schon 45 Minuten später auf Fakarava.

Fakarava; Hotel Havaiki (7 Nächte)
Bereits auf dem Weg in unsere Pension merken wir, dass hier die Zeit stehengeblieben sein muss. (Einwohner ca. 800) Die Einheimischen winken uns freundlich zu, Hunde laufen kreuz und quer über die Straße, und Kinder plantschen in der seichten Lagune des Atolls. Unsere Unterkunft ist wirklich ein Traum! Die Lagune ist flach und das Wasser warm und ruhig. Wir treffen uns am Steg oder bei den Beach Bungalows auf einen Plausch, manche faulenzen mit einem Buch in der Hand. Doch wir sind ja nicht um die halbe Welt gereist um am Strand zu liegen, sondern um mitunter die besten Tauchgänge unseres Lebens erleben zu dürfen! Zwei Tauchtage am Nordpass sind schier unglaublich! Wir liegen am Passeingang auf 22 Meter und vor uns spielt sich das beste Unterwasserszenario ab, was man sich als Taucher nur erhoffen kann! Hunderte Graue Riffhaie schwimmen im Pass auf und ab, und hinter uns eine große Schule an Fischen einfach unglaublich!
Als unsere Grundzeit abgelaufen ist, lassen wir uns mit der Strömung treiben, bis wir bei dem Tauchplatz Alibaba, einem Canyon im Riff, angelangt sind. Wir haben fast Neumond, und der Graben ist voll mit Buckelschnappern. Fische, wohin das Auge reicht, komplette Reizüberflutung, und ich muss mich bei der Masse an Fischen zuerst mal orientieren. Zehn Minuten tauchen wir durch den Riesenschwarm an wabernden Fischleibern, es scheint kein Ende zu nehmen! An der Kante des Canyons patrouillieren Haie, und die andere Gruppe sieht sogar einen Tigerhai. Spätestens bei diesem Tauchgang steht für viele fest, wir haben noch nie so viele Fische und Haie bei nur einem Tauchgang gesehen, einfach sensationell! Auch der Ausflug zum Südpass (Anfahrtszeit mit dem Speedboot bei gutem Wetter ca. 1,25 Stunden) war einfach nur toll. Auch hier gab es Haie bis zum abwinken. Zwischen den Tauchgängen haben wir unseren Lunch genossen.
Doch leider geht auch dieser Aufenthalt vorüber, und wir sitzen nach einer Woche wieder im Flugzeug zurück nach Tahiti.

Tahiti; Hotel Manava Suites Resort (6 Nächte)
Mit dem Moped erkunden wir Tahiti, staunen über die Wasserfälle, Grotten, oder die steilen Gipfel der Insel.Eine, für uns doch recht anstrengende Wanderung führt uns zu einem unglaublichen Aussichtspunkt im Inselinneren wo wir den 28. höchsten Wasserfall der Welt Cascade de Fachoda bestaunen dürfen. Eine 4WD-Jeep-Safari rundete die Inselerkundung ab. Desweiteren besuchten wir Papeete mit seinem wunderschönen farbenfrohen Markt und erledigten die letzten Souveniereinkäufe. Die Nachmittage genossen wir dann im Hotel am Pool bzw. der Poolbar. Die vier Wochen vergehen viel zu schnell, und wir landen vollgepackt mit Erinnerungen, Bildern, und auch den berühmten schwarzen Perlen wieder in Wien am Flughafen. Und das bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter, es regnete in den vier Wochen nur zwei Tage lang, sonst wurden wir mit Traumwetter und Sonnenschein verwöhnt.
Wir schnorchelten mit Buckelwalen, erkundeten die Inseln auf schmalen Dschungelpfaden und in luftigen Höhen, tauchten mit acht unterschiedlichen Haiarten, zutraulichen Delfinen, Adlerrochen, Mantarochen, Schildkröten und durch riesengroße Fischschwärme. Diesen Traumurlaub durften wir diesesmal in einer 22-köpfigen Gruppe genießen. Es war sehr schön wieder neue, nette Leute, kennen zu lernen. Wobei wir schon wissen, dass wir einige bei einer der nächsten, bereits in Planung befindlichen Reise wiedersehen werden. Wir freuen uns schon darauf.

Noch ein paar Zahlen/Daten/Fakten: Flug Wien Paris: 2 Stunden (3 Stunden Aufenthalt), Flug Paris Los Angeles 11 Stunden (3 Stunden Aufenthalt), Los Angeles Tahiti 9 Stunden, 12 Stunden Zeitunterschied
Tauchbasen:Moorea: Scuba Piti Rangiroa: The6Passengers Fakarava: Divespirit, Wir hatten bei 2 Unterkünften Halbpension und bei 2 Frühstück gebucht. Die Preise für Essen und Getränke sind im Vergleich zu Österreich doch um einiges höher. Eine günstigere Variante zu Restaurants bieten die Roulettes. Diese mobilen Restaurants werden am Abend für ein paar Stunden aufgebaut und bieten von Steaks, Pizzen, Fisch und Nudelgerichten auch sehr gute Süßspeisen an.
Und nun noch ein ganz wichtiger Punkt: Herzlichen Dank an Andi, unsere Reiseleiterin für die perfekte Planung dieses Traumurlaubes.

Allzeit Gut Luft
Elfi und Roland

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