Indonesien 2017

Bali, Alor und Java 9.11.2017 – 2.12.2017 (5.12.2017)
oder eine Reise mit kleinen Hindernissen

Zu den Fotos

Endlich war es wieder so weit und wir flogen mit Qatar Airlines am 9.11.2017 von Wien via Doha nach Denpasar.

 

 

Am 10.11.2017 langten wir am frühen Abend in Bali in unserem Hotel „Prama Sanur Beach Bali“ ein und genossen den ersehnten lauen Abend mit Bier und gutem Essen. So konnten wir dem grauen November wieder mal entfliehen. Gleich am nächsten Tag ging es mit einem Kübelwagen auf Tour durch das „Zentrum von Bali“. Hier konnten wir einige Tempelanlagen und auch den Affenwald besichtigten. Als Abschluß dieses Tages, ließen wir dann noch unser Geburtstagskind Sascha hochleben und waren schon gespannt auf unsere nächste Etappe.

Am 12.11.2017 flogen wir mit NAM-Air von Denpasar via Kupang nach Alor. (ca. 1000 km östlich von Bali) Der Flug begann schon mit etwas Verspätung da fürs Erste mal ein Reifen des Flugzeuges getauscht wurde. Auch beim nächsten Stop mußten wir warten. Zu sehen waren nur ein paar Mechaniker die an dem Düsentriebwerk hantierten. Wirkte natürlich alles sehr vertrauenserweckend. Am späten Nachmittag landeten wir wohlbehalten in Alor. Hier wurden wir bereits erwartet und nach einer ca. 1-stündigen Autofahrt (nicht weil es so weit vom Flughafen entfernt ist, sondern weil die Straßenverhältnisse so schlecht waren) erreichten wir unsere Unterkunft für die nächsten 2 Wochen :

das „Alami Alor Dive Resort“.

Dies ist eine wunderschöne kleine Anlage mit 6 Bungalows, einem Haupthaus wo das Essen eingenommen wurde bzw. am Abend einige Bierchen oder Cocktails in geselliger Runde getrunken wurden, und der Tauchbasis. Die Besitzer, das Personal, die Guides und die Bootscrew waren stets sehr freundlich und hilfsbereit und es wurde versucht auf jeden Wunsch einzugehen. Die Bungalows lagen alle direkt am steinigen Strand mit schöner Terrasse, eigenen Liegen und Hängematte. Beim Aufwachen hat man somit direkten Blick aufs Meer. Die Zimmer waren schön und durchdacht eingerichtet (Klimaanlage, und wichtig für Taucher bzw. Filmer – es gibt genügend Steckdosen bzw. sogar einen 5-fach Verteiler). Das halboffene Badezimmer ist einfach genial. Duschen zwischen tropischen Pflanzen – herrlich !!

Auch kulinarisch wurden wir verwöhnt (leider). Morgens gab es immer selbstgebackenes Brot und Eier in verschiedensten Variationen oder man genoss indonesisches Essen (Nasi-Goreng oder Mi-Goreng). Mittags und Abends wurden wir mit fangfrischem Fisch oder Meeresfrüchten (Roland war sehr glücklich darüber), Huhn oder Steaks verwöhnt. Reis und verschiedenstes Gemüse (einiges war uns wirklich unbekannt) rundete die Mahlzeiten ab. Jeden Tag wurde ein anderer Kuchen gebacken und der versüßte uns dann noch den Abend. Kaffee und Tee stand auch den ganzen Tag zur Entnahme zur Verfügung.

Tauchen auf Alor:

Wir waren eine Gruppe von 11 Tauchern mit 2 bis 3 Guides und wurden somit auf 2 Boote aufgeteilt. Das Platzangebot war wirklich ausreichend. Die 33 Tauchspots liegen alle zwischen 10 und 90 Minuten vom Ressort entfernt. Und natürlich gibt es auch ein Hausriff. Die Wassertemperatur schwankte je nach Tauchplatz zwischen 31 Grad im Norden und 21,3 Grad im Süden. Somit war der 5mm-Anzug mit Unterzieher bzw. Leibchen eine gute Wahl. Vormittags gab es eine 2-Tanks-Ausfahrt mit einer Oberflächenpause von einer Stunde, bei der wir mit Kaffee/Tee und Kuchen verköstigt wurden. Nachmittags konnte man noch einmal gegen 1500 Uhr oder gegen 1730 Uhr (Nachttauchgang) mit dem Boot ausfahren. Dazwischen wurden natürlich auch noch Tauchgänge am Hausriff gemacht um z.B. die wunderschönen Mandarinfische zu beobachten. Die Tauchplätze waren wunderschön mit Hart- und Weichkorallen bewachsen. Da es auf Alor nur 2 Ressorts und ein Backpacker-Hotel gibt, waren die Tauchplätze nicht überlaufen und völlig intakt. Zu sehen gab es sehr viel an Kleinzeugs (Muck-Diving-Fans = hier findet ihr wirklich alles was das Taucherherz begehrt): Oktopusse, Garnelen, Schnecken und Krabben in verschiedensten nur erdenklichen Arten, Geisterpfeiffenfische und vieles mehr. Großfisch findet man auf Alor eher weniger. Wir hatten ein paar Haie, Napoleons und Schwärme von Makrelen, Seeschlangen und Drückerfische (einer hat sich in meine Flossen verliebt und einige Male zugebissen. Ist halt seine Art mir seine Liebe zu beweisen – oder hab ich mich vielleicht doch zu nah an sein Nest gewagt?).

Delfine sahen wir während den Bootsfahrten fast täglich (riesige Delfinschulen) – nur sobald man im Wasser war – sind sie abgetaucht. Wir hatten auch das Glück 2 Blauwale während der Bootsfahrt zu sehen. Das Highlight waren jedoch die Mondfische. Wir waren überglücklich gleich 2 Stück davon zu sehen und konnten auch einige Minuten mit diesen prachtvollen Tieren im Wasser verbringen. Es war wirklich beeindruckend. Somit wurde unser diesjähriger Tauchwunsch erfüllt. Die Sichtweiten waren recht akzeptabel und die Strömungsverhältnisse waren unterschiedlich.

Ja eines darf natürlich nicht unerwähnt bleiben:
Roland hatte auf Alor seinen 2000. Tauchgang gemacht !!!

Am letzten Tag besuchten wir noch ein Einheimischendorf in der Umgebung und einen Markt in Kalabahi um auch einen Einblick in den Alltag der Bewohner zu bekommen.
Im Alami Alor Dive Resort wurden auch Massagen angeboten. 3x dürft ihr raten – wer diesen Service genossen hat. Auch das gehört zum Urlaub dazu. Leider vergingen die 2 Wochen wie im Flug und wir mussten uns wieder auf die Reise zu unserer nächsten Etappe machen.
Nun ging es wieder für eine Nacht nach Bali. („The Haven Suites Bali“)

Am 27.11. machten wir uns dann gegen 0800 Uhr auf und fuhren mit dem Bus quer durch Bali – entlang von Reisterrassen und Tempelanlagen - Richtung Nordwesten. Während der Fahrt erfuhren wir, dass der Vulkan Agung nun sehr aktiv ist und bereits Asche in einige tausend Meter Höhe speit und bereits Lava austritt. Unbeeindruckt davon setzten wir unsere Tour jedoch weiter fort und fuhren mit der Fähre nach Java.

Hier waren wir dann für 5 Tage auf Achse. Wir besichtigten Wasserfälle und bestiegen oder beritten aktive und erloschene Vulkane (Mount Ijen, Mount Bromo, usw.). Hier begriff man wie klein man eigentlich ist. Der austretende Rauch aus dem Vulkan war schon von weiten, nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören. Am Kraterrand genossen wir dann den Blick in das innere des Vulkans bzw. den Ausblick über die riesige umliegende Caldera. Eine Zugfahrt von Malang (leider mit Verspätung und anderer Reiseroute als geplant – wegen Überschwemmungen) brachte uns nach Yogyakarta.
Wir starteten mit einer Stadttour und besichtigten auch den hiesigen Markt auf der Maliboro Street. In Umkreis von Yogyakarta gab es auch einige Tempelanlagen, wie z.B. Borobudur, Prambanan und Mendut zu besichtigen. Diese Bauwerke sind einfach unbeschreiblich schön. Die Größe ist beeindruckend und man fragt sich wie diese ohne technische Hilfsmittel gebaut wurden.
Ein weiterer Ausflug führte uns in das kleine Dorf Candirejo, wo wir eine Kutschenfahrt unternahmen, in die Handhabung traditioneller Musikinstrumente unterwiesen wurden und dann noch mit einheimischen Speisen verköstigt wurden.
Wir machten sehr viele Fotos und auch der Film zeigt die Schönheiten Ost-Javas. Für die Bewohner dieser Region waren jedoch wir Österreicher die Attraktion schlechthin. Twitter, Instagram und Facebook müssten demnach voll mit unseren Fotos sein. Selfies mit uns Europäern waren sehr begehrt!

Unsere Hotels während der Rundreise waren:

„Jiwa Jawa Bromo“
„Jiwa Jawa Ijen“
„The Phoenix Yogyakarta“
„Manohara Borobudur“

Die Rundreise war schön und beeindruckend aber anstregend. Dadurch würde ich hier 1 oder 2 Tage mehr vorschlagen.

Nach dieser Ost-Java Rundreise hatten wir eigentlich noch 4 Nächte auf Bali geplant und gebucht. Jedoch wie weiter oben bereits geschrieben – machte der Vulkan uns einen Strich durch die Rechnung. Der Flughafen in Denpasar war nach 3 Tagen Sperre zwar wieder offen, jedoch konnte keiner sagen, wie es mit der Wetter/Windlage weiter geht und ob die Aschewolke den Flugverkehr nicht wieder lahmlegt. Somit ließen wir uns unser Tauchgepäck nachbringen (war im Haven Suites Bali auf Bali deponiert), buchten den Rückflug nach Bali um und flogen bereits 3 Tage früher nach Hause.

Teilnehmer:

Andi, Martin, Joe, Werner, Günther, Sascha, Kurt, Pedro, Richi und natürlich Roland und Elfi

Es war wieder ein wunderschöner Urlaub, wir brachten schöne Erinnerungen mit und können dieses Reiseziel jedem empfehlen der Ruhe und schöne Tauchgänge genießen will, aber auch an Land, Leuten und Kultur interessiert ist, empfehlen. Wer Restaurants, Discos, Unterhaltung und Shoppingcenter sucht ist hier am falschen Platz.

Gut Luft

Elfi

Die Reise mit 3 H

Hoppala: G. wollte anscheinend nicht den Urlaub genießen und vergaß den Abflug am 9.11. Erfreulicherweise bekam er dann für den nächsten Tag noch einen Flug.
Hospital: R. wollte ein Hospital auf Alor besichtigen und ließ sich von irgendeinem Getier stechen, zum Glück war die Betreuung dort sehr gut
Hindernisse: Vulkanausbruch auf Bali, Taifun und Überschwemmungen auf Java

Wir haben dies jedoch alles mit Heiterkeit und Humor getragen, in Gefahr waren wir zu keinem Zeitpunkt.

 

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