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Ägypten Südtour Oktober 2019

Bericht HSV-Tauchsafari Rotes Meer vom 28. September bis 5. Oktober 2019

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Heuer war es endlich wieder soweit, der HSV-Wr.Neustadt organisierte eine Tauchsafari in den tiefen Süden des Roten Meeres.

Mit dabei waren:
Marlene und Markus
Manfred Klavacs
Elfie und Reini Irresberger
Annette Wöckl und Herbert Thalhammer
Ulrike und Christian Holler
Christian Wally
Martina Rudolph
Thomas Stadlober
Manfred Horvath
Ranka Mokic‘ und Richy Schmid
Franz Rezner
Mathias Kögler
Igor Pavalec
Robert Exel
Bernhard Leitgeb

Nachdem sich alle am Flughafen eingefunden hatten und wir beim Check-In angestellt waren, zeigten sich die ersten Probleme mit den Reisepässen. Oberst Wallys Reisepass war keine sechs Monate mehr gültig und er machte sich auf den Weg, um einen Notpass zu lösen.

In der Zwischenzeit stießen wir mit einem Gläschen Sekt auf den Geburtstag von Franz an. Mittlerweile war auch Oberst Wally wieder vor Ort und wir steuerten unser Gate an. Doch nun sollte die nächste Überraschung auf uns warten: Dip.Ing.Stadlober Thomas durfte nicht mit an Bord, weil sein Pass ebenfalls nicht die nötige Gültigkeit hatte. Doch nun war es für einen Notpass zu spät. Wir starteten unsere Reise also mit 20 Personen anstatt mit 21. Mit uns warteten sämtliche Passagiere noch eine zusätzliche Stunde bis das Gepäck von unserem Herrn Dip.Ing. wieder ausgeladen worden war.

In Marsa Alam angekommen, holte uns die Crew unseres Tauchbootes „Emperor Elite“ ab und wir bezogen unser Safariboot. Mittlerweile hatten wir Nachricht von Thomas bekommen, der es schaffte einen Notpass zu lösen, nach Prag zu reisen und von dort einen Flieger nach Marsa Alam zu organisieren. Mit ein wenig Verspätung checkte er am Sonntag um 5:30 an Bord ein und die Reise in den tiefen Süden konnte endlich beginnen. Ich, der „Reiseleiter“ der Truppe, ging zu diesem Zeitpunkt bereits am Zahnfleisch 😊. Ein paar Bierchen mit den Tauchkollegen brachten das Zahnfleisch wieder in Ordnung!

Der Check-Dive wurde an einem sehr schönen Tauchplatz „Abu Dabab“ absolviert. Dabei sichteten wir bereits zwei „Salzstangerl“ (kleine Riffhaie) und ein wunderschönes Wrack. Danach ging es weiter nach Elphinstone zum zweiten Tauchgang. Beim Briefing durch den Guide wurden wir bereits auf etwas Strömung und das richtige Verhalten beim Antreffen eines Weißspitzen-Hochseehaies (Longimanus) hingewiesen. Manfred H. bekam bereits hier große Augen und die wurden im Wasser dann noch um einiges größer. Die angekündigte leichte Strömung entpuppte sich als sehr, sehr starke Strömung, sodass es nur einige wenige zurück zum Boot schafften, darunter Manfred H., der gleich von drei Weißspitzen-Hochseehaien flankiert wurde. So neigte sich der erste Tauchtag seinem Ende entgegen.

Die weiteren Tauchtage verliefen ohne gröbere Vorkommnisse. Spannend wurde es beim Betauchen der St. Johns Caves. Eine Gruppe, angeführt durch unseren Tauchguide, drangen in die Tiefen des Höhlensystems vor, bis es nicht mehr weiterging. Plötzlich drehte unser Guide um und war verschwunden. Es blieben drei Taucher zurück. Aufgewühlter Sand und sehr schlechte Sicht verhinderten das Zurücktauchen durch das enge Höhlensystem. So blieb ihnen nur die Heimreise über das Riffdach zurück zum Boot anzutreten. Unser Präsi konnte es nicht glauben, dass diese drei Leute zu seinem Team gehörten.

Nachdem auch dieses Hoppala überstanden war, verliefen die weiteren Tauchgänge ohne spektakuläre Ereignisse.
Reini und ich organisierten eine Steirerjause mit Speck, Salami und Kren, die von allen Mitfahrenden begeistert genossen wurde.

Am Rande kristallisierte sich noch ein neues Tauchbuddy-Team heraus: Franz Rezner und Robert Exel.
Überglücklich war auch unser Lenchen, weil sie endlich ihren Weißspitzen-Hochseehai beim zweiten Tauchgang bei Elphinstone zu Gesicht bekommen hatte.

Wieder in Marsa Alam angekommen, verbrachten wir die letzte Nacht vor unserem Rückflug in einem Hotel. Dann ging es nach einem gemeinsamen Mittagessen zurück in die Heimat.

Gut Luft,

Bernhard L.

Unsere Tauchplätze waren:
Abu Dabab
Elphinstone
Gota Soraya
Gota Kebir
Um Aruk St Johns
St Johs Caves
Abu Galawa Soghaira
Abu Dabab
Shaab Claudio
Dangerous
Shaab Maksour
Shauna